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Was Sie gar niemals nie nicht tun sollten
Klar, Sie haben die Richtlinien zum Google AdSense™-Werbeprogramm gelesen und halten sich auch im Wesentlichen daran. Aber manchmal juckt es doch in den Fingern und man möchte durch eine kleine List die eigenen Einnahmen erhöhen. Nur einmal auf die eigenen Anzeigen klicken. Oder andere dazu motivieren, auf die eigenen Anzeigen zu klicken. Merkt doch keiner...
HALT! TUN SIE DAS NICHT!
- Kann denn ein Klick auffallen?
Ja, ja und nochmals JA! Google verwendet unterschiedliche Verfahren, um einen Klick eindeutig zuordnen zu können. Dazu gehören z.B. IP-Adresse, Browsertyp, Betriebssystem, Art und Anzahl der installierten Plugins, Farbtiefe, Bildschirmauflösung und weitere Merkmale, die in der Summe ausgewertet die Herkunft eines Klicks ziemlich genau bestimmen lässt. Google ist recht rigoros, der Verdacht genügt bereits, um Sie vom AdSense-Programm auszuschließen.
- Den AdSense-Code kann ich aber noch verbessern!
Sicher könnten Sie das. Aber Sie dürfen es nicht!!! Mit Ihrer Einverständniserklärung zu den Richtlinien haben Sie versichert, den AdSense-Code nicht zu verändern. Natürlich wäre es schön, wenn die Anzeigen sich in einem neuen Fenster öffnen würden oder wenn der Hinweis "Google-Anzeigen" nicht mehr sichtbar wäre. Google bemerkt solche Manipulationsversuche recht schnell, nicht nur die eingesetzten Spider, sondern auch Mitarbeiter von Google AdSense kontrollieren regelmäßig Verstöße dieser Art.
- Google stammt aus Amerika und Amerika ist prüde
Klar, auf pornografischen Seiten dürfen keine AdSense-Einblendungen erfolgen. Aber beachten Sie auch, dass selbst Seiten, die lediglich Bier promoten oder verkaufen, nicht für die Einblendung von AdSense-Werbung geeignet sind und ein Verstoß zum Ausschluss führen kann. Selbst der sonst in Amerika beliebte Waffenhandel ist für Google AdSense ein Don't.
- In meiner Firma sind Incentives beliebt
Aber bei Google eben nicht! Egal, ob Sie Ihre Freunde bitten, auf Anzeigen zu klicken oder auf Ihren Webseiten Formulierungen wie z.B. "Bitte beachten Sie auch unsere Sponsoren" anzeigen, für Google AdSense sind das unerlaubte Incentives, die zum Ausschluss führen.
- Das Google AdSense™-Werbeprogramm und die Konkurrenz
Neben Google gibt es mittlerweile auch andere Anbieter für Schaltung kontextabhängiger Werbung wie z.B. eBay Relevance Ad oder Amazon Partnerprogramm. Es ist ausdrücklich verboten, Google AdSense-Anzeigen und andere contentabhängige Anzeigen, die als konkurrierende Anzeigen aufgefasst werden könnten, auf der selben Seite zu platzieren. Auch wenn Sie im Internet tausende von Seiten finden, auf denen beschrieben ist, dass aus diesem Grund Google AdSense und eBay Relevance Ad nicht gemeinsam angezeigt werden dürfen: das stimmt nicht! Nach der Verbrüderung von Google und eBay im Jahr 2006 handelt es sich nicht mehr um eine Konkurrenzsituation und auf Nachfrage bei Google AdSense erfährt man, dass diese Kombination erlaubt ist.
Weiterhin tabu bleiben aber z.B. die "Amazon Self-Optimizing Links".
Andere Affili-Links oder Banner ohne Kontextbezug sind in Ordnung und werden von Google AdSense toleriert.
- Noch mehr Richtlinien
Mit Ihrem Einverständnis zu den Teilnahmebedingungen vom Google AdSense™-Werbeprogramm haben Sie auch erklärt, sich an die Richtlinien für Webmaster zu halten. Im Wesentlichen bedeutet das, auf gängige irreführende und manipulative Praktiken zu verzichten, um mehr Besucher auf die eigenen Seiten zu locken. Einige Beispiele hierfür sind:
- Verzicht auf verborgenen Text und verborgene Links
- kein Cloaking, also gleicher Content für Besucher und Suchmaschinen
- kein Einsatz von Doorway-Seiten
- Verzicht auf irreführende Keywords
- keine doppelten Seiten, die im Grunde denselben Inhalt haben
- Der Content meiner Seite ist das Google AdSense™-Werbeprogramm
Sie ahnen es schon, das ist gleich aus mehreren Gründen falsch:
- gemäß Richtlinien dürfen Google-Anzeigen dürfen nicht auf Seiten ohne Content platziert werden
- wo kein Content ist, findet das Google AdSense™-Werbeprogramm auch keinen Bezug, um relevante Einblendungen vornehmen zu können, d.h. es wird keine Werbung oder kostenlose Werbung für gemeinnützige Organisationen gezeigt
Ebenfalls in diesem Zusammenhang tabu ist die Erstellung von Seiten nur mit dem Ziel, Einnahmen aus Werbung zu erzielen. Sie sollten Ihre Seiten für Nutzer und nicht für Suchmaschinen oder das Google AdSense™-Werbeprogramm erstellen.
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